Constellatio Logo Icon
InhalteFeaturesLernpfadePreisMagazinRoadmapÜber unsAnmelden

Definition: Subjektives Rechtfertigungselement

Definition

Das subjektive Rechtfertigungselement im Rahmen der mutmaßlichen Einwilligung setzt voraus, dass der Täter:

  • in sicherer Kenntnis der rechtfertigenden Umstände handelt und

  • die Absicht hat, entsprechend dem Willen des Dispositionsbefugten zu handeln (Handeln, um den ermittelten mutmaßlichen Willen umzusetzen).

Fehlt das subjektive Rechtfertigungselement, wird nach herrschender Meinung nur wegen Versuchs bestraft, da der Erfolgsunwert durch die objektiv vorliegende Rechtfertigungslage entfällt, der Handlungsunwert aber bestehen bleibt. Examensrelevant ist die Übertragung dieser Grundsätze auf alle Rechtfertigungsgründe, insbesondere auf Notwehr und rechtfertigenden Notstand. Vertiefend zur mutmaßlichen Einwilligung als praxisrelevantestem Anwendungsfall der Artikel Mutmaßliche Einwilligung.

Kostenlos ausprobieren

Ohne Zahlungsdaten

Flag
Flag
Background lines

Bereit, Jura digital zu lernen?

Mach dir dein eigenes Bild unseres Digitalen Compagnons und erlebe, mit wie viel Freude man Jura im Jahr 2025 lernen kann.

Kostenlos ausprobieren

Ohne Zahlungsdaten