Definition
Die kumulative Kausalität liegt vor, wenn mehrere Täter unabhängig voneinander Bedingungen setzen, die jede für sich betrachtet nicht, jedoch im Zusammenhang betrachtet den Erfolg herbeiführen.
Die kumulative Kausalität ist ein Klassiker der Kausalitätsdogmatik: Da die conditio-sine-qua-non-Formel hier zu kurz greift, wird die Zurechnung des Erfolgs regelmäßig über die objektive Zurechnung gelöst, häufig mit dem Ergebnis fehlender Vorhersehbarkeit. Examensrelevant ist die saubere Abgrenzung zur alternativen Kausalität. Wie die verschiedenen Kausalitätskonstellationen im Strafrecht zusammenhängen, zeigt der Artikel zu den Grundlagen des Strafrechts.
Lerne Definitionen nicht isoliert, sondern verknüpft mit Fällen, Lernpfaden, Karteikarten und deinem persönlichen Lernfortschritt.
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