Das Examen im Schlaf bewältigen

Ein gesunder Schlaf ist für die Regenierung von intensiven Lerntagen und somit für ein erfolgreiches Examen nicht zu unterschätzen. Leider beachten die Wenigsten das enorme Potential, welches im richtigen und ausreichenden Schlaf – im wahrsten Sinne des Wortes – liegt.

Im Folgenden wollen wir euch ein paar grundlegende Hinweise zum guten Schlaf geben. Wer sich weiter informieren möchte, findet am Ende des Blogs ein paar Literaturhinweise.

 

[Hinweis Januar 2022: Inhalt wird noch weiter ausgeführt]


Fälle, Fälle, Fälle!

Mit Fällen lernen! Und zwar von Anfang an! Je mehr, desto besser! Ein Kollege hat diese wichtige Erkenntnis einmal mit der plumpen Aussage "Einfach Fälle ballern!" auf den Punkt gebracht.

Jede in die Fallbearbeitung investierte Minute ist um ein Vielfaches wertvoller als dieselbe in Vorlesungen oder Lehrbücher investierte Zeit. Und seid euch bewusst: Zeit ist knapp, auch wenn 1 bis 1,5 Jahre bis zum Staatsexamen lang erscheinen mögen.

Doch einmal ganz allgemein gefragt: Warum sollte man fallorientiert lernen anstatt mit Lehrbüchern von bekannten Professoren oder mit übersichtlich erscheinenden Skripten?

 
  • Mit Fällen lernen macht mehr Spaß
  • Man spürt einen Lernfortschritt
  • Nur so bekommt man ein Gefühl für gewisse Konventionen und Begriffsinterpretationen
  • Problembewusstsein wird geschult – Nur so wisst ihr, an welchen Stellen in der Klausur richtig reinbuttern müsst
  • Die Angst vor unbekannten Konstellationen beseitigen
  • ...

 

Ihr seht also: Es gibt keinerlei Rechtfertigung mehr dafür, seine Zeit mit Lehrbüchern zu verbringen. Mit Constellatio lernt ihr immer fallorientiert, während ihr gleichzeitig mit dem Constellatio Glossar immer jegliche abstrakte Erläuterungen von Rechtsinstituten mit einem Klick entfernt habt.

[Hinweis Februar 2022: Inhalt wird noch weiter ausgeführt]


Deep Learning

In der Examensvorbereitung geht es auch darum, die verfügbare Zeit möglich effizient zu nutzen. Die besten Lerninhalten bringen nichts, wenn diese nicht richtig "konsumiert" werden.

Hier kommt das Konzept des "Deep Learning" ins Spiel – angelehnt an "Deep Work", beschrieben von Cal Newport in seinem Buch aus dem Jahr 2016. Es geht darum, die kognitiven Leistungen an die Grenzen zu führen. Es ist nachweislich so, dass das Gehirn immer eine gewisse "Einarbeitungszeit" benötigt, bevor es mit einem 100%-igen Fokus an einer Sache "arbeiten" kann.

In der Zeit bis zum Examen müsst ihr euch in die Lage versetzen, eine unglaubliche Menge an Stoff in kurzer Zeit zu verstehen. Diese enorme Herausforderung kann nur bewältigt werden, wenn ihr euch der Sache richtig nähert. Ihr müsst euch bewusst machen, dass ihr richtig "in die Tiefe arbeiten" müsst – nur oberflächlich ein paar juristische Texte lesen wird euch kein erfolgreiches Examen bescheren.

 

Im folgenden Stellen wir euch dar, wie man sein Gehirn an die Leistungsgrenze treiben kann und wie ihr das beste aus eurer Lernzeit herausholt. Eine Sache vorab: Das Smartphone solltet ihr in der Zeit bis zum Examen nach Möglichkeit mit größtmöglicher Missachtung strafen 🤪

 

Ihr müsst euch darüber hinaus bewusst machen, dass der Mensch nur durch Wiederholung nachhaltig lernt. Es hat durchaus einen Sinn, warum zum Beispiel Fußballspieler immer wieder aufs Neue eigentlich bereits bekannte Bewegungen trainieren. So müsst ihr euch das auch für euer Gehirn vorstellen.

Dazu ein bildliches Beispiel: Wenn ihr euch eine Sache nur einmal durchlest, könnt ihr euch das vorstellen, als wärt ihr auf einer Wiese einmal quer über das hohe Gras gelaufen. Ein paar Grashalme sind umgeknickt und man kann so ungefähr erkennen, wo ihr entlang gelaufen seid. Erst wenn ihr aber immer und immer wieder den gleichen Weg entlang lauft, wird sich irgendwann ein Trampelpfad bilden – bezogen auf euer Gedächtnis ist erst ab diesem Zeitpunkt sichergestellt, dass ihr schnell und ohne großes Nachdenken den Weg zu abgespeicherten Informationen in eurem Kopf findet.

 

[Hinweis Januar 2022: Inhalt wird noch weiter ausgeführt]


Warum Texte lesen für ein gutes Examen nicht ausreichend ist

Weniger lesen, mehr machen

Juristen werden mit Textwänden an das Examen herangeführt. Das ist nicht mehr zeitgemäß, denn: Es geht besser!

Die Lernforschung zeigt uns schon seit Langem, dass wir neue Informationen dann am besten aufnehmen, wenn unser Gehirn auf unterschiedliche Art und Weise gefordert wird. Die Beschäftigung mit monotonen und endlosen Textpassagen wie sie jeder Jurist in den heutigen Lehrbüchern noch immer vorfindet, ist also die denkbar ineffizienteste Art und Weise, sich auf das Examen vorzubereiten.

Hinweise, wie sich die Wissensvermittlung anhand unterschiedlicher Arbeitsmethoden unterscheidet, liefert die berühmte "Learning Cone".

 

[Hinweis Januar 2022: Inhalt wird noch weiter ausgeführt]